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Zelenogradsk, das ehemalige Cranz, wurde 1816 zum königlichen Seebad erhoben und war vor dem Zweiten Weltkrieg der renommierteste
und mondänste Badeort an der Samlandküste. Vor allem nach dem Bau der Königsberg−Cranzer Eisenbahnlinie 1885 stieg die Besucherzahl
in dem Badeort sprunghaft an. Die Plantage, eine Seebadeanstalt mit Promenade und ein Warmbadhaus lockten unzählige Besucher nach
Cranz, und viele Königsberger Familien verlegten in den Sommermonaten ihren Haushalt hierher. Die in der Provinzhauptstadt arbeitenden
Väter fuhren dann nach Feierabend, das Badetuch über den Schultern, mit dem Zug zu ihrer Familie. Aufgrund seiner Lage am Südende der Kurischen Nehrung war Cranz Ende des Zweiten Weltkrieges heftig umkämpft, und viele Altbauten sind dabei in starke Mitleidenschaft gezogen worden. Zwar sind noch viele alte Gebäude erhalten, insbesondere im Gebiet zwischen dem Bahnhof, der Post und dem Strand aber erheben sich unübersehbar sozialistische Neubauten und die alte hölzerne Strandpromenade wurde 1970 durch eine breite Betonpiste ersetzt. Weiter geht es nach Swetlogorsk, dem ehemaligen Rauschen, das heute der schönste und beliebteste Badeort an der Samlandküste ist. In der alten prussischen Siedlung Rusemoter stauten die Ordensritter den Katzbach zum Mühlenteich, an dessen Ufern sich in der Folgezeit die Stadt Alt−Rauschen entwickelte. Den Aufstieg zum renommierten Badeort erlebte Rauschen mit der Bau der Samlandbahn 1900. Den Krieg und die Sowjetzeit hat das ehemalige Rauschen vergleichsweise gut überstanden: Noch heute prägen liebevoll renovierte hölzerne Vorkriegsvillen mit den charakteristischen Veranden und Doppeldächern, zahlreiche Restaurants und Grünanlagen das parkartige Zentrum der heute Swetlogorsk benannten Stadt. Wahrzeichen des Seebades ist das mondäne Warmbad mit einem imposanten, 25 Meter hohen Wasser− und Aussichtsturm. Direkt daneben erstreckt sich der Park Kuortnyj (Kur− oder Lärchenpark), in dem sich u.a. eine der wohl bekanntestesn Skulpturen des Rauschener Bildhauers Heinrich Bracherts (1890−1972) befindet: die Wasserträgerin. Vier weitere Skulpturen des Künstlers können Sie in der Stadt entdecken, dessen berühmte Kollegin Käthe Kollwitz im übrigen auch ein Sommerhäuschen in dem Badeort besaß. Swetlogorsk liegt an einer einzigartigen Steilküste. Die frische Ostseebrise, die von der Steilküste hinaufweht, erhält ihre einzigartige Milde durch den hohen Jodgehalt der Luft. Rund 70000 Kurgäste suchen daher jährlich in Swetlogorsk Linderung und Erholung von ihren Gebrechen – v.a. Erkrankungen der Herzkrnzgefäße und des Nervensystems. Wem der Fußwege hinunter zum Wasser zu beschwerlich sind, der kann vom westlichen Ende der Morskoj Promenad (Kurpromenade) aus mit der Drahtseilbahn zum Wasser hinuntergondeln. Ihr deutschsprachiger Guide holt Sie in Ihrem Hotel ab und fährt mit Ihnen in die beiden Badeorte. Nach den Stadtrundgängen haben Sie ausreichend Zeit, um je nach Wetterlage in die Wellen zu springen, einen Spaziergang zum Kaliningradskij prospekt, einem Waldpark am Südufer des Osera Tichoje (Mühlenteichs), zu machen oder das Dom−Musej Bracherta (Brachert−Museum) in Otradnoje (Georgenswalde) zu besuchen. |
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Ausflug nach Zelenogradsk (Cranz) und Swetlogorsk (Rauschen) inkl. Museum, Wasserturm, Essen, Drahtseilbahn (Preise in Euro) |
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| Teilnehmeranzahl z.B. | 1 Pers. | 2 Pers. | 3 Pers. | 5 Pers. | ab 10 Pers. |
| Preis pro Person | 175,− | 99,− | 80,− | 69,− | auf Anfrage |
| Tel.: + 49 (0) 30 787 797 − 0 • Fax: − 11 • Mo.− Fr. 10 − 18 Uhr • info@eastline−reisen.de • Impressum |
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